Rückgang des Inzidenzwertes – ein Erklärungsversuch

Viele wundern sich über den rasanten Rückgang des Inzidenzwertes in den letzten Wochen. Peter Tschentscher weist in diesem Zusammenhang gern auf die Wirksamkeit der Ausgangssperre hin; andere meinen, es läge an einem Gemenge aus Impfquote, Zahl der Genesenen, Schulschließungen und dem Lockdown allgemein. In diesem Zusammenhang wird auch gern der saisonale Effekt angeführt. Wärmere Temperaturen machen es dem Virus schwerer; auch Grippeviren verlieren im Frühjahr ihre Kraft. Letzteres Argument wird gern mit dem Verweis auf wärmere Länder und die tatsächlich im April und Mai gemessenen Temperaturen entkräftet, die nur minimal über den Temperaturen zu Weihnachten lagen.

Auch ich bin der Meinung, es liegt am Wetter. Seit Anfang April ist das Wetter in Hamburg grottenschlecht. Es ist kalt und ungemütlich, und der Regen fällt wolkenbruchartig, peitscht einem als Schauer ins Gesicht oder es nieselt über Stunden. Und selbst wenn an ausgesuchten Tagen 20 Grad und Sonnenschein angesagt waren, nahm ich sicherheitshalber einen Schirm mit. Ich vermute, nicht nur meine Mobilität ging tageweise gen null und wenig Mobilität = wenig Ansteckungsmöglichkeiten. Daher überrascht es mich auch nicht, dass Hamburg bei den Inzidenzwerten inzwischen ganz weit vorn liegt.

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