Ich bin ein Impfling

Der Besuch im Impfzentrum und der Piks zählen zu den Highlights meiner Woche. Nachdem ich schon fast die Hoffnung aufgegeben hatte, in absehbarer Zeit geimpft zu werden – den Versprechungen der Politiker mochte ich nicht mehr trauen -, kam quasi über Nacht das Impfangebot für Hamburger 60+, und ich hatte nächsten Tag meinen Termin.

Ich war begeistert. Mit mir waren dort all die anderen Hamburger 60+, die vermutlich auch über die letzten Wochen beobachtet hatten, dass wir beim Impfen in der Priogruppe 2 feststeckten und nicht sichtbar weiterkamen. Somit war die Stimmung unter dem Impflingen ausgezeichnet. Und dann waren im Impfzentrum sehr viele, sehr nette Mitarbeiter:innen. Die eine desinfizierte die Absperrungen, die nächste bot einen Stuhl an; ich guckte an einem Punkt etwas verloren, sofort war jemand da und fragte, ob ich Hilfe benötigte. Die waren vermutlich noch die Impflinge 75+ gewöhnt 😉 . Chapeau, was die überwiegend jungen Menschen im Impfzentrum leisten. Sie sind den ganzen Tag in den Messehallen ohne Tageslicht und arbeiten mit FFP2-Maske, und ich gehe stark davon aus, dass bei vielen von ihnen „im Impfzentrum arbeiten“ die Alternative zum ursprünglich geplanten Work & Travel-Jahr o. ä. war.

Noch kurz für alle, die es interessiert: Ich wurde mit AstraZeneca geimpft und ja, ich hatte Impfreaktionen mit Schüttelfrost und leichten Gliederschmerzen. Nach 24 Stunden war aber alles vorbei.

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