Wenn Corona ein Mann wäre…

Früher spielten wir auf Zugfahrten oder wenn wir warteten (also bevor es Handys gab) ein Frage-und-Antwort-Spiel: „Wenn die gesuchte Person eine Blume wäre, welche Blume wäre sie dann?“ oder „wenn die gesuchte Person ein Buch wäre, welches Buch wäre sie dann?“ Die Frage-Kategorien ließen sich in Abhängigkeit vom Intellekt der Beteiligten und der Nähe zur Küchentisch-Psychologie beliebig erweitern.

Heute morgen hörte ich im Radio, dass der Impfstart durch die Hausärzte – ohne dass über Nacht etwas von Bedeutung passiert war – um 2 Wochen nach hinten verschoben wurde. Ich war enttäuscht und dachte bei mir, wenn Corona ein Mann wäre, hätte ich ihn schon lange auf den Mond geschossen. So häufig war ich in den letzten Monaten in Verbindung mit Corona enttäuscht worden. Zudem ist Corona anstrengend, mag ich auch nicht bei Männern und lustig ist Corona auch nicht. Wenn Corona ein Man wäre, gäbe es heute zumindest bei mir keinen Jahrestag zu feiern. Mit Corona als Virus ist das Einjährige allerdings auch kein Grund zu feiern.

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