Januar-Diät

Seit ein paar Tagen bin ich auf Diät. So ging es nicht mehr weiter. Ich fühlte mich zunehmend unwohl. Ich habe also meine ganze Selbstdisziplin zusammengenommen und mich auf Nachrichten-Diät gesetzt.

Eigentlich hatte ja alles besser werden sollen. In erstaunlich kurzer Zeit wurden Impfstoffe entwickelt, geprüft und zur Verfügung gestellt. In kleinen Mengen, aber es gab einen Silberstreif. Ich hatte allerdings das Gefühl, es wurde sich darüber gar nicht richtig gefreut. Es ging gleich damit los, was alles nicht geklappt hat. Das Augenmerk war auf den negativen Dingen. Dieses Phänomen ist ja auch im Alltag verbreitet. Was nicht geklappt hat oder blöd gelaufen ist, erinnert man noch drei Tage später. Die Dinge, die schön waren und super liefen, werden unter selbstverständlich abgehakt. Daher empfehle ich im Privatleben das Glückstagebuch, in dem man jeden Tag drei positive Momente des Tages sammelt. Schon allein das Bemerken des Glücksmomentes in dem Augenblick und das Erinnern und Notieren am Abend ändert etwas an der eigenen Haltung. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was ein Oktavheft und ein Stift bewirken können.

Und gegen dieses Überangebot an negativen Nachrichten, die zumindest mir positive Energie abziehen, hilft nur Intervall-Fasten. Nicht ständig Nachrichten hören, sehen, lesen, sondern gezielt einmal oder zweimal am Tag. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich an FDH gewöhnt hatte. Jetzt bin ich erfreut, wie gut es mir damit geht.

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