Gefunden, was ich schon gar nicht mehr gesucht habe

Vorhin fand ich das Gebiss meines Vaters, das ich schon gar nicht mehr gesucht und innerlich abgeschrieben hatte. Es befand sich in einer Vase im Badezimmerschrank bedeckt mit ein wenig altem Blumenwasser. Ich fragte mich, weshalb da nie geguckt wurde, ist doch eigentlich ganz logisch: Das Gebiss gehört abends mit Wasser in ein Gefäß ins Badezimmer.

Das Phänomen, dass ich etwas finde, mir etwas gelingt oder sogar zufällt, mit dem ich schon gar nicht mehr rechne und wo ich auch schon ein wenig resigniert habe, beobachte ich häufiger. Vermutlich hängt das Gelingen dann mit der inneren Haltung zusammen, denn häufig kam in diesen Fällen eine gewisse Leichtigkeit ins Spiel. Ein weiteres – mir bekanntes – Phänomen ist allerdings, dass Leichtigkeit häufig gerade dann fehlt, wenn man sie am meisten benötigt.

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