Der Spatz in der Hand

Im März habe ich mir angewöhnt, das zu nehmen, was da war. Waren keine roten Linsen da, habe ich gelbe Linsen genommen. Waren Nudeln ausverkauft, aß ich Reis. Diese Haltung hat sich bewährt. Ich bin auch mit gelben Linsen satt geworden und ersparte mir viel Frust.

Im Augenblick gibt es Engpässe bei den Sportkursen. Die 22 Yoga-Plätze beispielsweise werden genau 48 Stunden vor Kursbeginn online freigegeben und sind in Nullkommanichts weg. Heute war ich bestens vorbereitet. Ich saß vor dem Computer, der Minutenzeiger sprang um und ich klickte auf meinen Wunschkurs und gab E-Mail-Adresse und Passwort ein. Als ich dann auf „abschicken“ drückte, bekam ich die Nachricht: Alle Plätze sind voll. Ich habe keinen Platz bekommen. Die anderen waren wieder einmal schneller. Doch statt frustriert zu sein, erinnerte ich mich an meine Haltung aus dem Frühjahr. Parallel zum Yoga-Kurs gab es auch einen Poledance-Kurs und da waren noch Plätze frei. Somit gehe ich jetzt zum Poledance. Hoffentlich ist es nicht wie früher am Reck. Da hing ich immer wie ein nasser Sack…

Ein Kommentar zu „Der Spatz in der Hand

  1. Haha haha. – Felicia ich habe viel Spaß bei dem Gedanken, dass Du Poledance statt Yoga machst – ist das 🤣 lustig, Davon musst Du bitte unbedingt berichten!!!!! Ganz herzlich, LaBomba

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