Das innere Kind

Ich hatte nach meinem Urlaub eine kleine Trauerphase; ich war traurig, dass der Urlaub vorbei war und dass ich jetzt mindestens 11 Monate auf den nächsten Sommerurlaub warten muss. Auch waren die Nachrichten insgesamt nicht dazu geeignet, meine Stimmung zu heben. Nun wird es aber langsam wieder besser.

Ich möchte noch eine Beobachtung aus dem Urlaub teilen. Überall liest man ja seit einigen Jahren, dass man sein inneres Kind finden soll, sich mit ihm versöhnen und es an die Hand nehmen soll oder ihm eine Heimat geben soll. Manch einer wird sich in dem Zusammenhang gefragt haben, wo und wie er sein inneres Kind findet. Dafür habe ich einen Tipp: Beim Baden in den Wellen am Meer. Als ich mich beobachtete, wie ich in den Wellen gebadet habe, stellte ich fest, dass ist genauso wie früher als Kind. Ich schmiss mich in die Wellen, ließ mich von ihnen ans Ufer tragen und unter großen Wellen tauchte ich sogar hindurch. Will man Spaß haben, kann man gar nicht anders in Wellen baden.

Damit mein inneres Kind sich auch zu Hause wohlfühlt und nicht gleich wieder abhaut, bin ich vorhin durch den warmen Sommerregen getanzt. Ich war sowieso pitschnass, da spielte es keine Rolle mehr. Wäre ich allerdings schon in der „Meisterklasse – Mein inneres Kind“ angekommen, wäre das vermutlich auch egal gewesen.

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