Maskenpflicht: ja/nein/weiß nicht

Seit einigen Tagen ist die Maskenpflicht im Einzelhandel bzw. die Abschaffung selbiger Thema in den Nachrichten. Zu dem Thema äußern sich sehr unterschiedliche Gruppen: Politiker, Mediziner, Kunden und Lobbyisten. Ein häufiges Argument für die Abschaffung der Maskenpflicht ist „fehlender Einkaufsspaß“ und die Tatsache, dass die Kunden nicht so viel Kaufen wie vor der Pandemie. Ob „fehlender Spaß“ ein Argument für die Abschaffung einer Maßnahme sein sollte, die sich bewährt hat, möchte ich bezweifeln.

Dass die Menschen nicht mehr so viel kaufen wie vor der Pandemie kann auch andere Ursachen haben. Es ist aufgrund von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Preiserhöhungen von Obst und Gemüse schlichtweg weniger Geld im Portemonnaie; es gibt nicht mehr so viele Anlässe, bei denen man die neuen Schuhe oder das neue Kleid ausführen kann, und man hat im März beim großen Aufräumen sowieso festgestellt, dass man von allem zu viel hat und hält sein Geld lieber zusammen. Hierzu passt gut der Ausspruch, den ich gestern in „Die Zeit: Hamburg Elbvertiefung“ gelesen habe und den mir in ähnlicher Form früher schon meine Mutter mit auf den Weg gegeben hat:

Meine Freundin rechnet mir vor: »Wenn du das Kleid jetzt kaufst statt schon im Juni, zahlst du statt 119 nur 116 Euro. Wenn du das Kleid auch jetzt nicht kaufst, sparst du sogar 116 Euro.«

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