Staycation

„Staycation“ ist neudeutsch für „Balkonien“ – Urlaub zu Hause. Den Trend gibt es schon länger, aber dieses Jahr könnten sich Ferien zu Hause als beliebtestes Ferienziel entwickeln. Es war ja lange unklar, ob man verreisen kann und selbst wenn es jetzt so aussieht, als könnten die Hamburger wegfahren, fragt man sich ja auch wohin. Viele erinnern sich noch an die Skiferien im März, die mit einer 2-wöchigen Quarantäne endeten, weil man sich plötzlich in einem Risikogebiet befunden hatte. Hinzu kommt, dass das Geld bei vielen Haushalten knapp und die berufliche Zukunft ungewiss ist.

Ideen, was man in den Ferien zu Hause machen kann, findet man im Augenblick zuhauf. Und die eigene Stadt mit einem frischen Blick wie ein Tourist zu sehen, kann durchaus attraktiv sein. Und da auch die anderen zuhause bleiben, ist die Stadt angenehm leer. Keine Doppeldeckerbusse, die sonst im 5-Minuten-Takt an der Alster langfahren; keine Massen an Kreuzfahrern, die die Hamburger Innenstadt bevölkern. Eigentlich die Gelegenheit Hamburg und Umland zu entdecken.

Ich probiere „Urlaub zu Hause“ morgen einmal aus und fahre nach Buxtehude, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen.

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