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Bei einigen Folgen der Corona-Pandemie denke ich “gut so” und hoffe, dass wir viel davon in die Post-Pandemie-Zeit rüberretten. Zum Beispiel wünsche ich mir, dass Fliegen auch nach der Pandemie etwas besonderes bleibt und Flüge für 7,99 Euro, deren Folgen für das Klima letztendlich die Gesellschaft zahlt, ein für alle Mal verboten werden.

Der Corona-Ausbruch bei Tönnies (und jetzt auch bei Wiesenhof bei Oldenburg) könnte langfristig Folgen für den Fleischkonsum haben, und davon würden alle profitieren. Das Klima und die Umwelt, denn die Massentierhaltung ist u. a. verantwortlich für die Nitratbelastung des Grundwassers, den Anstieg von multiresistenten Keimen und einen immensen CO2-Ausstoß. Dass Massentierhaltung und die Schlachtung der Tiere alles andere als tierfreundlich ist, weiß man auch nicht erst seit dieser Woche. Und auch die Mitarbeiter würden von einem veränderten Konsumverhalten profitieren, denn Arbeitsbedingungen und Unterbringung sind menschenunwürdig.

Vielleicht führt der Corona-Ausbruch bei Tönnies dazu, dass jeder noch einmal seinen Fleischkonsum überdenkt. Und nein, es ist weder ein Grundrecht jedes Wochenende in eine andere europäische Stadt zu fliegen, noch jeden Tag Fleisch zu essen, und es muss auch nicht jeder Arbeitsplatz erhalten bleiben, unabhängig von den Arbeitsbedingungen.

Ich hoffe, dass es bei der Zubereitung von leckeren vegetarischen und veganen Gerichten eine genau so steile Lernkurve gibt wie bei der Digitalisierung der Behörden 🙂 Auch das haben vor Corona nur die Wenigsten für möglich gehalten.

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