Mutig leben

Mein Motto für 2020 lautet „Mutig leben“, Grenzen ausloten, die Komfortzone verlassen, Unbekanntes wagen. Durch die Corona-Pandemie hat dieses Thema an Aktualität gewonnen. Jeder muss in seinem Leben jetzt ständig Entscheidungen treffen und diese erfordern häufig Mut. Treffe ich meine Freunde und gehe ein mögliches Ansteckungsrisiko ein? Dass wir uns treffen dürfen heißt ja nicht, dass es kein Ansteckungsrisiko mehr gibt. Den unterschiedlichen Umgang mit Wahrscheinlichkeiten sieht man jeden Sonnabend beim Lottospielen. Was ist mutig und was ist riskant, waghalsig. Aber es kostet genauso Mut zu zeigen, dass man Angst vor einer ungewissen Zukunft hat oder sich einsam fühlt oder sich zu trennen von Menschen, Gegenständen, Gewohnheiten, Dingen, die nicht mehr passen.

Mutig sein kann auch einfach nur heißen, einem Impuls zu folgen – egal, was die anderen denken. Vor Corona habe ich oft mit meiner Mutter auf unseren Spaziergängen gesungen. Das hat uns beiden Spaß gemacht und uns verbunden. Und es ist nichts passiert. Die Leute guckten zwar, aber durchaus freundlich. Inzwischen singe ich auch, wenn ich allein unterwegs bin und kann es nur empfehlen. Es tut der Seele gut und fördert das Wohlbefinden.

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