Set point theory

Gestern wollte ich über eine subjektive Beobachtung schreiben: Ich habe beobachtet, dass Menschen, die meist gut gelaunt sind, ausgeglichen und zufrieden wirken, dies zumeist auch in der Pandemie waren. Menschen, die immer schon ausgiebig genörgelt haben und mit ihrem Leben latent unzufrieden schienen, waren auch in der Pandemie nicht anders, und zwar unabhängig von den äußeren Gegebenheiten. Selbst mit dem augenblicklichen Glückslos „unbefristet angestellt im öffentlichen Dienst“ wurden die Nörgler nicht positiver, und die positiven Menschen gingen mit schwierigen Situationen auch in der Pandemie anpackend um. So weit so gut – eine subjektive Beobachtung.

Dann fiel mir ein, dass ich vor einigen Jahren einen Artikel gelesen hatte, dass Menschen einen für sie festgelegten Glücksfixpunkt haben, an dem sie sich in der Regel auch nach schweren Schicksalsschlägen wieder einpendeln. Ich hatte mich damals darüber gewundert, aber jetzt passte diese These gut zu meiner Beobachtung. Ich wollte nur noch einmal schnell im Internet nachschauen, wer das damals veröffentlicht hatte. Die Erkenntnisse liegen einige Jahre zurück und die Ergebnisse der Glücksforschung deuten darauf hin, dass man seine persönliche Lebenszufriedenheit durchaus positiv verändern kann. Dies fällt in den Forschungsbereich der positiven Psychologie. Es gibt also keinen festgelegten persönlichen Glückspunkt und es gibt viel, was man selbst dafür tun kann, zufriedener durchs Leben zu gehen. Wie war das noch mit dem Schmied und dem eigenen Glück?

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