Tag der Freundlichkeit

In meiner Kindheit habe ich gelernt, Freundlichkeit gegenüber anderen „gehört sich“. Nicht alles, was ich in meiner Kindheit gelernt habe, hat heute noch Gültigkeit. Man denke nur an die Ratschläge im Falle eines Atomangriffs (auf den Boden werfen, Augen schließen und – falls zur Hand – den Kopf mit einer Aktentasche schützen). Aber die Sache mit der Freundlichkeit gegenüber anderen hat sich bewährt. Einerseits wird man in der Regel dann ebenfalls freundlich behandelt, was im Alltag durchaus angenehm ist, und andererseits zahlt Freundlichkeit auf das persönliche Glücksempfinden ein. Allein indem man anderen gegenüber freundlich ist, ist man glücklicher.

Der Leitspruch der Pfadfinder „Täglich eine gute Tat“ ist daher nicht ganz uneigennützig. Kürzlich lernte ich – auch als Glücksbotschafterin lerne ich ständig dazu -, dass es für das persönliche Glücksempfinden noch eine Steigerung gibt. Fünf Freundlichkeiten an einem Tag wirken besser als je eine Freundlichkeit an fünf Werktagen. Das habe ich gestern ausprobiert. Es war nicht ganz einfach, echte Freundlichkeiten und nicht nur Höflichkeiten im Homeoffice zu finden, aber ich habe mein Tagesziel erreicht und werde jetzt die Woche über beobachten, ob sich etwas verändert hat. Nächsten Montag geht es dann mit den Freundlichkeiten weiter. Bis dahin habe ich erst einmal Ruhe.

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