Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück – Buddha

Sonntag war ich mit meiner an Demenz erkrankten Mutter spazieren und habe mit ihr zum wiederholten Mal über das Corona Virus und die Auswirkungen gesprochen. Meine Mutter interessierte besonders, was sie tun könne, um das Virus nicht zu bekommen: Hände waschen, nicht die Hand geben und Papiertaschentücher nach Benutzung wegwerfen.

Bei alten Menschen läuft die Nase ja bekanntlich häufiger, und als wir an einem Papierkorb vorbei kamen, ermunterte ich meine Mutter, die benutzten Taschentücher wegzuwerfen. Es entwickelte sich eine kleine Diskussion, weil die Taschentücher ja noch “gut” waren. Nur das Argument “Corona-Vorsorge” konnte sie letztendlich dazu bringen, die benutzten Taschentücher schweren Herzens in den Papierkorb zu werfen. Als wir weitergehen wollten, flüsterte meine Mutter verschwörerisch dem Papierkorb zu: “Ich komme morgen wieder, wenn es dunkel ist.”

3 thoughts on “Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück – Buddha

  1. Wie will sie denn in der Dunkelheit erkennen, welche Taschentücher von ihr sind?

    Gib ihr besser eine Taschenlampe mit!

    Like

  2. Liebe Felicia,
    der Kommentar deiner Mutter: „ich komme morgen wieder wenn es Dunkel ist hat mich zum Schmunzeln gebracht“
    Das tat gut.

    Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s